Integrale Forstwirtschaft - Risikomanagement - Biodiversität

Auch Flöhe und Wanzen gehören zum Ganzen

Die Forstwirtschaft kennzeichnen knappe Renditen und erhebliches Risiko durch höhere Gewalt. Es ist naheliegend, das Risiko so weit als möglich zu minimieren, um die Funktionen des Waldes inklusive der Renditen langfristig zu sichern. Klimaerwärmung, Klimaextreme wie Stürme, Starkniederschläge und Trocknis sowie Käferkalamitäten, Wildeinfluss und Freizeitnutzung sind Faktoren, bei denen es sich lohnt gut vorbereitet zu sein. Gerne helfen wir mit, ihr Betriebsrisiko zu minimieren.

Schutzwälder verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit. Ohne sie wäre ein Leben in den Alpen in der gewohnten Form nicht möglich. Und sogar darüber hinaus profitiert man durch Hochwasserschutz und Frischwasser. Das Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft steht für die umfassende Einbeziehung aller relevanten Standortfaktoren zur Erhaltung und Sanierung von Schutzwäldern. Dazu gehören ein behutsames Verjüngungsmanagment angelehnt an natürliche Verjüngungsprozesse, Beachtung des wildökologisch relevanten Umfeldes und die Einbeziehung der Nutzergruppen und Stakeholder vor Ort in einen intensiven Dialog zur Zielabstimmung und gemeinsamen Zielerreichung.

Eine schnelllebige, hoch technisierte, geldzentrierte Welt lässt kaum Luft, um zu verweilen, zu beobachten, zu staunen und – daraus Schlüsse zu ziehen. Der EU-Schwerpunkt Biodiversität fordert geradezu heraus, sich wieder näher mit den Zusammenhängen von Prozessen und Abläufen im Ökosystem Wald auseinander zu setzen. Alle in der Natur aktiven Menschen sind aufgerufen ihr Tun zu hinterfragen und damit die unmittelbaren Folgen ihres Wirkens besser zu verstehen.

Artikel zum Thema Forstwirtschaft und Biodiversität finden sie hier.
 

Published on  18.12.2012