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Abgeschlossene Projekte - Kurzbeschreibung

Lebensraumvernetzung im Pinzgau

Nach Beauftragung durch die Salzburger Landesregierung (Abteilung für Naturschutz) unter Mitwirkung der Abteilung für Raumplanung, der Salzburger Jägerschaft und der Pinzgauer Regionalplanung im Juni 2012 werden vom Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft für den Pinzgau Lebensraumkorridore ausgewiesen. Zurzeit laufen auf regionaler Ebene die Verhandlungen, inwieweit die Korridore in der regionalen Raumplanung verankert werden.

Modellierung von Auerwildlebensräumen und Maßnahmengebieten zur Lebensraumverbesserung

Im Sommer 2011 beauftragte die Salzburger Jägerschaft das  Büro für Wildökologie und Forstwirtschaft, mit der Erstellung einer Grundlagenstudie für Auerwild für das gesamte potenzielle Verbreitungsgebiet im Bundesland Salzburg. Untersucht werden die aktuellen Habitateignung für Auerwild auf Bundesforste-Waldflächen, die potenzielle Habitateignung auf der gesamten Salzburger Waldfläche sowie mittels Maßnahmen-Effizienz-Modell die besten Standorte für lebensraumverbessernde Maßnahmen.

Detailprojekt Lebensraumverbesserung für Birkwild – Ausgleichsprojekt zur Errichtung des Forst- und Alpswegs Moos- und Viehhofalpe

Das Projekt bildet die Grundlage für eine behördlich anerkannte Ausgleichsmaßnahme. Die im Zuge der Projektrealisierung entstehenden positiven Veränderungen als Pluspunkte, gemäß dem Salzburger Modell zur Eingriffs- und Ausgleichsberechnung von Loos, angerechnet. Gesetzliche Grundlage dazu bildet das Salzburger Naturschutzgesetz, das seit dem Jahr 1993 die Möglichkeit bietet, nicht gänzlich vermeidbare Beeinträchtigungen des Naturhaushalts oder der Landschaft durch geeignete Maßnahmen auszugleichen („Eingriffsregelung“). Die Maßnahmen tragen in einem geeigneten Umfang zur Lebensraumverbesserung für das durch die Erschließung betroffene Birkwild bei und sichern ihm damit eine langfristige Überlebensmöglichkeit.

Gutachten zur Eingriffssensibilität der Auerwildlebensräume im Rahmen der UVP 380 KV-Leitung in Salzburg

Die in der Studie erarbeiteten Habitatmodelle unterstützen die Entscheidungsfindung bei der Trassenwahl und die Beurteilung der Eingriffssensibilität der Lebensräume hinsichtlich des Auerwilds. Die Maßnahmen-Effizienz-Modelle helfen günstige Bereiche für lebensraumverbessernde Maßnahmen zu eruieren. Durch die mittels der Modelle erreichte Gebietseinschränkung ist die Suche nach geeigneten Flächen deutlich erleichtert und die Effizienz der zu setzenden lebensraumverbessernden Maßnahmen wesentlich erhöht. In Zusammenschau mit den Freilanderhebungen und den nicht durch die Modelle abgedeckten Einflüsse (Störungsquellen) sowie mit dem überregionalen Blickwinkel auf die Lebensraumvernetzung der Teilpopulationen liegt mit den erarbeiteten Datensätzen letztlich eine sehr gute Beurteilungsgrundlage für Trassenwahl und Ausgleichsmaßnahmen vor.

 

 

 

 

Published on  15.09.2015